Reiner Böschen

Es interessiert mich vor allem das zu fotografieren, was mich herausfordert. Sei es im Theater, bei Nacht oder im Makrobereich. Dabei benutze ich auch HDR- und Panoramatechniken und verzichte auch gerne auf Farben, wenn es das Motiv zulässt.
Seit Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras von Canon.

Sandskulpturen

Was wäre Holland ohne seine Küste zur Noordzee und den Strand? Und was wäre ein Strand ohne Sand? Jedes Jahr erschaffen internationale Künstler an verschiedenen Orten entlang der Küste phantastische Sandskulpturen. Der Detailreichtum und der künstlerische Ausdruck zeugen von dem hohen Niveau dieser Künstler. Die hier gezeigten Sandskulpturen waren im Sommer 2018 direkt am Meer in Zandvoort und in der Innenstadt von Den Haag zu finden und können dort für mehrere Wochen bewundert werden.

Rotterdamer Hafen

Im Sommer hielt ich mich in Südholland auf und nutzte die Gelegenheit zu einem Abstecher in den Rotterdamer Hafen. Insbesondere zum LNG-Terminal und die mehrere Kilometer lange, mit Windkraftwerken bebaute, Mole zwischen Maas und Petroleumhafen. Dieser hat sich eben gewandelt und dort wird neuerdings auch Flüssiggas umgeschlagen. Vom Aussichtsturm Paal 83 hat man einen exzellenten Überblick über den Teil des Hafens.
Unmittelbar an den Umschlagterminals hat sich auch manigfaltige weiterverarbeitende Industrie angesiedelt, wodurch sich eine interessante Horizontlinie ergibt.
Zum Schutz des Hafens und der Küsten der Niederlande wurde die Deltawerkeerrichtet. Ein Teil davon sind die riesigen Sperrtore, mit denen bei Sturmflut die Mündung der Maas verschlossen werden kann. Insgesamt zeigen meine Bilder nur einen wirklich kleinen Teil des Rotterdamer Hafens, eines der größten Häfen der Welt. Dessen Größe und Komplexität ist schier überwältigend.

Das Teufelsmoor bei Worpswede

Anlässlich eines Fotoworkshops in Worpswede sind diese Aufnahmen entstanden. Der Ort liegt im sogenannten Teufelsmoor nordöstlich von Bremen. Von sehr speziellem Reiz ist die Teufelsmoorlandschaft im Winter, wenn Frost, Schnee und Nebel den Ton angeben. Die flache, von Gräben und kleinen Flüssen durchzogene Landschaft ist geprägt von Ruhe, Einsamkeit und Weite. Das zog auch vor gut 100 Jahren zahlreiche expressionistisch veranlagte Künstler an. Um Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Hans am Ende bildete sich in Worpswede eine regelrechte Künstlerkolonie. In den Wintermonaten drängt sich für die Fotografie an diesem Ort die Schwarzweißfotografie geradezu auf.